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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 08.09.2018)

In der Landesliga-Nord sind sie seit der Saison 2014/15 bereits vier Mal gegeneinander angetreten. Jeweils zwei Siege stehen für beide Teams zu Buche, wobei der Club die letzten beiden Spiele gewonnen hatte. Nach Siegen stand es also 2:2 Unentschieden, als Schiedsrichter Deniz Gazi vergangenen Samstag die Frauen des SV Leerstetten in die Partie mit der Regionalligareserve des 1. FC Nürnberg schickte. Dabei blieb es auch nach Ende der Partie. Die langjährigen mittelfränkischen Rivalinnen trennten sich unentschieden 2:2.
Mit einem Durchschnittsalter von 17,95 Jahren hatte Clubtrainer Marcel Schmitz den ligaweit jüngsten Kader mitgebracht. Zahlreiche Eltern unter den mitgereisten Anhängern sorgten für eine lautstarke Kulisse unter den gut 120 Zuschauern und sahen in der ersten Hälfte eine Begegnung auf gutem technischem Niveau. Mit ihren gut ausgebildeten Nachwuchskräften erspielten sich die Gäste ein leichtes Übergewicht, ohne jedoch ernsthaft für Gefahr vor dem Tor von Valerie Münderlein sorgen zu können. Die Gastgeberinnen agierten aus einer gut gestaffelten Abwehr überwiegend mit langen Bällen, die letztendlich auch nichts einbrachten. Der Führungstreffer für die Gäste war dann zwar irgendwie verdient, aber letztendlich einem Missgeschick der Leerstettener Abwehr zu verdanken. Laura Felbinger hatte einen Ball aus, kurzer Distanz, unhaltbar für Valerie Münderlein ins eigene Tor abgefälscht (36.). Hinzu kam weiteres Pech für Leerstetten, als Anja Ströfer mit einem Distanzschuss nur die Querlatte traf.
SVL-Trainer Gunter Schmitt wollte nach der Pause mit Helena Sinke noch mehr Stabilität in die Abwehr und mit Amy Freymüller frischen Schwung in den Angriff bringen. Der Schuss ging aber zunächst nach hinten los. Zunächst scheiterte die ansonsten sichere Strafstoßschützin Tamara Loukas beim Elfmeter gegen Clubtorhüterin Saskia Seidel. Dann zögerte die am letzten Spieltag noch überragende SVL-Keeperin Valerie Münderlein beim Herauslaufen eine Idee zu lang. Sie konnte deshalb nicht mehr verhindern, dass Annamaria Liles die Kugel noch über sie hinweg spitzelte, obwohl sie, sie sich eigentlich zu weit vorgelegt hatte. Neele Reisberger hatte dann keine Mühe zur 0:2 Führung einzuschieben (48.). Zwei Treffer kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause. Das war´s dann dachten viele. Aber es kam dann doch noch anders. Leerstetten wollte sich mit einer unglücklichen Niederlage nicht zufrieden geben. Auf der anderen Seite gingen dem Club mit Fortdauer des Spiels langsam die Kräfte aus. Trainer Gunter Schmitt setzte nun alles auf eine Karte, und brachte eine Viertelstunde vor Spielschluss mit Sarah Tax eine zusätzliche Stürmerin für eine Abwehrkraft. Das Händchen des Trainers sollte sich schon zwei Minuten nach dem Wechsel auszahlen. Mit einem Doppelschlag (79. und 80.) sorgte Tax für den inzwischen hochverdienten Ausgleich.
Anders als noch vor Wochenfrist, beim Auswärtsspiel in Theuern, wird man aus Leerstettener Sicht diesmal eher von zwei verlorenen Punkten reden müssen, denn die Gegentore waren vermeidbar und Chancen für weitere eigene Treffer wurden nicht konsequent genutzt. Nächstes Wochenende haben die SVL-Mädels in Stegaurach die Gelegenheit ihren ersten Saison-Dreier zu holen, würden sie damit doch die Auftaktniederlage der letzten Saison vergessen machen. Die junge Truppe des 1. FCN muss sich zu Hause gegen das als Mit-Anwärter für den Titel gehandelte Team aus Karsbach beweisen.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 01.09.2018)

In Erinnerung an die Auftaktniederlage der vergangenen Saison fuhren die Frauen des SV Leerstetten mit großem Respekt in den oberpfälzischen Landkreis Amberg-Sulzbach zum hoch ambitionierten TSV Theuern. Sportplatzkirchweih feierten sie dort, im Ortsteil von Kümmersbruck und wollten das Fest natürlich mit einem Heimsieg gebührend feiern. Doch die Gäste aus Mittelfranken machten ihnen am Ende einen Strich durch die Rechnung. Die gut organisierte Leerstettener Abwehr vor der, an diesem Tag, herausragenden Torhüterin Valerie Münderlein, ließ, trotz hochkarätiger Torchancen für Theuern, keinen Treffer zu. Man trennte sich deshalb mit einem torlosen Remis.
Gut 120 Zuschauer und Kirchweihgäste sahen anfangs eine Heimelf die gleich sehr motiviert zu Werke ging. Mit ihren durchwegs sehr jungen und gut ausgebildeten Angriffsspielerinnen schafften es die Oberpfälzerinnen, das Spielgeschehen weitgehend in die Gästehälfte zu verlagern, ohne dabei jedoch zwingende Torchancen kreieren zu können. Die wenigen Leerstettener Konterangriffe wurden zwar bis zum gegnerischen Strafraum schnell und strukturiert vorgetragen, am Ende dann aber zu hastig und zu früh abgeschlossen. Mit den wenig druckvollen Weitschüssen war die, nach Aussage ihres Trainers Bernard Müller, etwas nervöse Nachwuchstorhüterin Julia Purschke, nicht zu bezwingen. Gegen die erfahrenen Abwehrspielerinnen von Theuern gelang es den Gästen in dieser Phase nicht, die Konter zu Ende zu spielen, und damit in bessere Abschlusspositionen zu kommen.
Nach der Pause änderte sich zunächst wenig am bisherigen Spielgeschehen. Theuern war im Vorwärtsgang und Leerstetten beschränkte sich aufs Kontern. Kurz nachdem SVL-Trainer Gunter Schmid seine Sturmspitze Katrin Hauffenmeyer vom Feld nehmen musste, da sie sich an der starken gegnerischen Abwehr aufgearbeitet hatte und deshalb am Ende ihrer Kräfte war, brachte Theuern zwei neue Kräfte im Sturm und verstärkte damit nochmal den Druck auf die Gäste. Jetzt gelang es Leerstetten kaum mehr für Entlastung der eigenen Abwehr zu sorgen. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor von Valerie Münderlein zu, die jetzt über sich hinaus wuchs und auch das noch hielt, was eigentlich nicht zu halten ist. Mit unglaublichen Reflexen brachte sie die Gastgeberinnen zur Verzweiflung. Dazu kam dann auch noch das Glück der Tüchtigen, dass die Bälle, die sie nicht festhalten konnte auch noch knapp über der Latte oder am Pfosten vorbeistrichen. Als in der 90. Spielminute der letzte gefährliche Freistoß gemeinsam abgewehrt war und Schiedsrichter Dominic Fritz den Schlusspfiff gesetzt hatte, waren sich alle einig, wem sie diesen Punktgewinn, oder auf der anderen Seite Punkteverlust zu verdanken hatten.
Am kommenden Samstag um 16:00 Uhr wird Leerstetten Gastgeber für die alten mittelfränkischen Rivalinnen der Regionalligareserve des 1. FC Nürnberg II sein, während Theuern die weite Reise nach Unterfranken, zum hoch gehandelten FC Karsbach, antreten muss.

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Frauen – Verbandspokal (Spieltag vom 25.08.2018)

Noch vor zwei Wochen hatten sie sich bei der Bundesligareserve des SV 67 in Weinberg bei tropischen Temperaturen zu einem Freundschaftsspiel verabredet. Mit einer 5:1-Packung und keinem sehr guten Gefühl mussten sie damals den Heimweg nach Leerstetten antreten. Am vergangenen Samstag waren die SVL-Frauen gegen dasselbe Team Gastgeberinnen im BFV-Verbandspokal. Trotz diesmal kühler Witterung mit Nieselregen waren sie sehr heiß auf ihre Gegnerinnen und konnten in der heimischen Waldsportanlage am Ende tatsächlich den Spieß umdrehen. Mit 2:1 kegelten sie die Bayernligistinnen aus dem BFV-Verbandspokal.
Anfangs sahen die wenigen Zuschauer eine recht abgeklärte Weinberger Elf, die den Ball sicher durch die eigenen Reihen zirkulieren ließ und geduldig darauf wartete, dass sich Lücken im Leerstettener Abwehrverbund auftun. Aufgrund einiger Abspielfehler und risikoreicher Querpässe des SVL vor dem eigenen Tor, taten sich diese Lücken für die Gäste dann auch auf. Die Heimelf hatte in dieser Phase Glück, dass sie nicht in Rückstand geriet, zumal sie auch kaum zu eigenen Torchancen kam. So waren die Zuschauer in der 37. Minute fast ein wenig überrascht, als Tina Welsch auf halbrechter Position freigespielt wurde und die Kugel aus gut 20 Metern im Kasten von Svenja Setzer versenkte. In der Euphorie über diesen Führungstreffer verstärkte Leerstetten den Druck nach vorne und kam keine 3 Minuten später zu einer weiteren Großchance. Amy Freymüller hatte die Gästetorhüterin schon umspielt und stellte sich bereits auf den Torjubel ein, als sie das Spielgerät Richtung Tor schob. Sie hatte nur leider nicht bemerkt, dass schräg hinter ihr Simone Herzog heran gerauscht war und den Ball gerade noch von der Linie kratzen konnte. So blieb es bis zur Halbzeitpause bei der knappen Führung.
Während SVL-Trainer Gunter Schmidt in der Pause beschlossen hatte seine Abwehr durch die Einwechslung von Ronja Hauk und Vanessa Faßold zu verstärken, setzte Weinbergs Trainer Ewald Wurzinger voll auf Angriff und brachte mit Lena Brecht eine neue Stürmerin. Wurzingers Rechnung ging zunächst auf. Bereits 5 Minuten nach der Pause gelang Brecht der Ausgleich. Die Leerstettener Abwehr hatte dabei nicht gut ausgesehen. Niemand hatte sich für die eingewechselte Stürmerin zuständig gefühlt, als diese mit einem langen Ball angespielt wurde. So war es ihr ein leichtes, die Kugel an Valerie Münderlein vorbei, ins lange Eck zu schieben. Leerstetten sah sich nun verstärkt den Angriffen der Bayernligistinnen ausgesetzt, die nach dem Ausgleich ihre Bemühungen verstärkten und die Partie nun endgültig für sich entscheiden wollten. Leerstetten kam nur noch gelegentlich zu Entlastungsangriffen. Bei einem dieser Angriffe zog nach einem Steilpass Tamara Loukas ab der Mittellinie unwiderstehlich an, ließ ihre Gegenspielerinnen stehen und versenkte das Spielgerät aus über 20 m im Weinberger Kasten zum 2:1 (70.). Leerstetten zog sich nun vollends zurück. Valerie Münderlein musste Schwerstarbeit verrichten. Der knappe Vorsprung wurde mit Glück und Geschick über die Zeit gebracht.
Mit diesem Sieg zieht Leerstetten in die 3. KO-Runde des BFV-Verbandspokals ein und kann auf einen weiteren hochkarätige Gegner hoffen. In der Landesliga-Nord geht es für die SVL-Frauen am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel los. Um 17:Uhr treten sie in der Oberpfalz, gegen das Team des letztjährigen Tabellenfünften in der Landesliga Süd, TSV Theuern an.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 26.05.2018)

Die Vorzeichen standen nicht so gut für den SV Leerstetten am letzten Spieltag in der Frauen-Landesliga Nord. Wegen urlaubsbedingter Abwesenheit, musste die Mannschaft ohne ihre, in der Torschützenliste ganz vorne gelisteten Torjägerinnen, Kathrin Hauffenmeyer und Amy Freimüller, nach Karsbach, im unterfränkischen Landkreis Main Spessart, reisen. Zudem stand Trainer Gunter Schmidt nicht zur Verfügung, weil er sich im Abschlusstraining die Achillessehne gerissen hatte.
Anfangs sahen die Zuschauer und Co-Trainer Marco Hutflesz, der für Schmidt an der Seitenlinie stand, ein relativ ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams ihre Chancen nicht zu nutzen wussten. Mitte der ersten Hälfte verschätzte sich die, bis dahin tadellos agierende, Gästekeeperin Anna Schneewind beim Herauslaufen nach einem Flankenball. Karsbachs Marie Theres Franz bedankte sich und netzte mit dem Kopf, über Schneewind hinweg, zur 1:0-Führung ein (25.). Die Gäste ließen sich durch den Rückstand zunächst nicht beeindrucken und konnten die Partie weiterhin offen gestalten. Kurz vor der Pause blieb Selina Perzl, nach einem unglücklichen Zusammenprall, regungslos am Boden liegen und musste, mit Verdacht auf Gehirnerschütterung, ausgewechselt werden.
Nach der Pause überließen die Gäste der Heimelf zu sehr die Initiative. Als Folge davon lagen sie, nach einem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten, mit 3:0 zurück (64., 68.). Der Befürchtung, jetzt völlig abgeschossen zu werden, begegneten sie mit jetzt mehr Initiative und konnten damit, und mit Hilfe von Torhüterin Anna Schneewind, die am Ende über sich hinaus wuchs, schlimmeres verhindern.
Mit dieser Niederlage im letzten Saisonspiel verpassten die SVL-Mädels den möglichen Sprung auf Platz drei und müssen sich mit dem 6. Platz in der Abschlusstabelle begnügen. Karsbach hingegen konnte seinen bisherigen Platz verteidigen und geht als Tabellendritter in die Sommerpause. Für SVL Co-Trainer Marco Hutflesz war dieses Spiel zugleich sein letztes als Trainer bei Leerstetten. Auf ihn warten jetzt im Nachwuchsleistungszentrum Ingolstadt höhere Aufgaben.

SV Leerstetten: Schneewind, Wolf, Perzl (46. Eberhardt), Hauck, Hendel (58. Schäfer), Schellenberg, Böhm, Loukas, Welsch, Ströfer, Skerwiderski

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 19.05.2018)

Sie hatten sich viel vorgenommen, die Damen des SV Leerstetten. Wollten sie doch an den Erfolg vom letzten Wochenende in Schwabthal anknüpfen und sich für die in der Vorrunde am Valznerweiher gegen den Club erlittene Niederlage revanchieren. Anfangs sah es auch so aus, als dass ihnen dies gelingen könnte. Aber leider schafften sie es nicht, sich für ihr gutes Spiel zu belohnen und mussten den Gästen am Ende die Punkte überlassen.
Die Zuschauer sahen in der ersten Hälfte eine, von beiden Mannschaften, auf hohem Landesliganiveau, geführte Partie. SVL-Trainer Gunter Schmitt sprach hinterher gar von der besten ersten Hälfte, die sein Team in dieser Saison abgeliefert hat. Obwohl Leerstetten bereits nach kurzer Zeit durch einen vermeidbaren Kopfballtreffer von Melissa Kuya-Strobel mit 0:1, (15.) in Rückstand geraten war, legten sie weiterhin den Vorwärtsgang ein und erspielten sich zahlreiche erstklassige Torgelegenheiten. Als Tina Welsch, nach Zuspiel von Kathrin Hauffenmeyer, eine dieser Chancen zum 1:1 Ausgleich (26.) genutzt hatte, schalteten die Gastgeberinnen nochmal einen Gang hoch. Gelegenheiten bis zur Pause ein paar Treffer vorzulegen gab es genug, aber außer einem Lattentreffer, nach 25 m-Freistoß durch Sandra Skerwiderski, verfehlten alle Abschlüsse das Tor, oder waren sichere Beute von Torhüterin Saskia Seidel.
In der zweiten Hälfte sollte die Einwechslung von Amy Freymüller frischen Wind in das Angriffsspiel von Leerstetten bringen. Sie konnte sich zu Beginn auch einige Male gut durchsetzen, ihre Abschlüsse waren aber nicht vom Erfolg gekrönt. Die Spielerinnen mussten nun dem Tempo der ersten Hälfte Tribut zollen. Die Torchancen wurden weniger. Das Spiel verlagerte sich mehr und mehr ins Mittelfeld. Nur einmal musste Gästetorhüterin Seidel ihr ganzes Können aufbieten, um einen satten Linksschuss von Selina Perzl, die in Höhe der Strafraumkante voll abgezogen hatte, zu entschärfen. „Das Team, dem jetzt ein Treffer gelingt, wird gewinnen“, so hatte man jetzt das Gefühl. Im Gegenzug schnappte sich Club-Goalgetterin Kuya-Strobel, nach einem Fehler in der SVL-Abwehr, den Ball am linken Fünfereck, und schob die Kugel, unbedrängt an Anna Schneewind vorbei, ins kurze Eck (72.). Das war´s dann. Leerstetten hatte nicht mehr die Kraft das Spiel noch zu drehen.
Die Leerstettenerinnen ließen am Ende die Köpfe etwas hängen, weil sie es versäumt hatten, sich für die, insbesondere in der ersten Hälfte, gute Leistung, zu belohnen. Die Damen der Regionalligareserve des Club, freuten sich am Ende ausgelassen über die soeben festgemachte „Vize-Meisterschaft“ in der Landesliga Nord.

SV Leerstetten: Schneewind, Perzl (85. Eberhard), Purucker, Schellenberg, Hauck (68. Hendel), Böhm, Loukas, Hauffenmeyer, Welsch (46. Freymüller), Ströfer (75. Schäfer), Skerwiderski 

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