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Frauen – BFV Verbandspokal Achtelfinale (Spieltag vom 24.11.2018)

Ihr Heimnimbus in dieser Saison ist gebrochen. Mit einer glatten 0:3 (0:2) Niederlage gegen die Bayernligistinnen der SpVgg Greuther Fürth scheiterten die Landesliga-Fußballerinnen des SV Leerstetten vergangenen Samstag vor einer stattlichen Kulisse von 200 Zuschauern im Achtelfinale des BFV-Verbandspokals.
In einer Partie auf überschaubarem Niveau gingen die Gäste bereits nach 13 Minuten in Führung. SVL-Keeperin Valerie Münderlein war der Ball beim Abwurf unglücklich aus der Hand gerutscht und landete genau vor den Füßen von Sabrina Schroll, die sich nicht zweimal bitten ließ und zur 1:0 Führung abstaubte. Fürth erspielte sich ein leichtes Übergewicht. Leerstetten versuchte es zumeist mit langen Bällen und kam fast zum Ausgleich, als ein 18 Meter Knaller von Anja Ströfer an die Latte klatschte. Kleeblatt-Torhüterin Sandra Klug hatte wohl ihre Finger noch im Spiel gehabt. Nach beiderseitigen wenig zwingenden Mittelfeldaktionen, gelang es den Fürtherinnen, mit einem sehenswerten Spielzug, durch Christina Maier, auf den wohl vor entscheidenden 0:2 Pausenstand erhöhen (25.).
Nach der Pause versuchte Leerstetten mit verstärkten Angriffsbemühungen zum Anschlusstreffer zu kommen. Insbesondere Amy Freymüller schaffte es ein ums andrere Mal ihrer Gegenspielerin auf der Außenbahn zu enteilen und die Bälle nach innen zu bringen. Es half aber nichts. Die Kleeblatt-Abwehr war nicht zu überwinden an diesem Tag. Als Andrea Walter nach einem der zahlreichen Eckstöße, im Fünfer freistehend an den Ball kam und für die Gäste auf 0:3 erhöhte, war das Ding gelaufen (74.). Der Erfolg der Fürther war letztendlich verdient, wenngleich er dem Spielverlauf nach wohl etwas zu hoch ausgefallen ist.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 10.11.2018)

Die Ausgangslage war klar, vor dem Anpfiff zum letzten Vorrundenspieltag in der Landesliga Nord. Als punktgleiche Tabellennachbarn auf den Plätzen 9 und 10 würde es nur dem Siegerteam gelingen können, sich noch vor der Winterpause aus der Abstiegszone zu verabschieden. Am Ende gab die Heimstärke der Frauen des SV Leerstetten den Ausschlag. Mit 2:0 (0:0) konnten sie sich gegen ihre Gäste aus dem unterfränkischen Schweinfurt durchsetzen und bleiben damit in dieser Saison weiterhin ungeschlagen, in ihrer heimischen Waldsportanlage.
Wegen Verletzung bzw. Krankheit von Stammspielerinnen hatte SVL-Trainer Gunter Schmidt sein Team umgestellt und Goalgetterin Katrin Hauffenmeyer zurück in den Abwehrverbund beordert. Die Gäste zeigten von Spielbeginn an zunächst das druckvollere Spiel und hatten mehr Spielanteile. Sie konnten sich aber gegen die gut stehende SVL-Abwehr kaum entscheidend durchsetzen. Was doch durchkam war zumeist sichere Beute von SVL-Keeperin Anna Schneewind. Erst gegen Mitte der ersten Hälfte kam Leerstetten etwas besser ins Spiel und hatte Pech, als Amy Freymüller sich über die rechte Seite durchgesetzt hatte, im Strafraum dann die Kugel, bedrängt von zwei Abwehrspielerinnen, an FC-Torhüterin Lina Popp, aber auch am rechten Torpfosten vorbei schob. Es entwickelte sich jetzt ein flotter Schlagabtausch im Mittelfeld ohne größere Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor dem Pausenpfiff des bis dahin souverän pfeifenden Schiedsrichters Luca Fritsch war Tina Welsch schneller als zwei Abwehrspielerinnen, legte sich den Ball aber dann etwas zu weit in den Sechzehner vor, so dass Gästekeeperin Popp ihn am Ende aufnehmen konnte. Torlos ging ´s in die Pause.
Gleich nach dem Wechsel hatten die Gäste wieder etwas mehr vom Spiel und tauchten gleich zweimal gefährlich vor dem SVL-Tor auf. Beim ersten Mal zog Clara Strobel überhastet ab und setzte das Spielgerät am linken Pfosten vorbei (50.). Beim zweiten Mal setzte Ina Keller etwas zu hoch an und die Kugel strich über die Latte (62.). Kurz darauf spielte Helena Sinke einen hohen Ball genau in den Lauf von Tamara Loukas, die zunächst Schwierigkeiten mit der Ballannahme hatte, weil sie an der Strafraumgrenze hart durch Ines Lamprecht bedrängt wurde. Sie brachte die Kugel trotzdem unter Kontrolle und konnte vom Fünfer ins lange Eck zum vielumjubelten 1:0 ein netzen (64.). Leerstetten wurde wieder druckvoller. Das Spiel wurde hektischer. Schiri Fritsch sah sich jetzt mehrfach genötigt seine bunten Karten einzusetzen. Der an diesem Tag herausragenden Abwehrchefin Hauffenmeyer blieb es dann vorbehalten, für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Nach einem Freistoß war sie im Fünfmeterraum zur Stelle und köpfte zur inzwischen hochverdienten 2:0 Führung ein (73.). Bis zum Schluss ließ Leerstetten nichts mehr anbrennen.
Durch diesen Dreier kann der SVL auf dem 7. Tabellenplatz überwintern, während die Aufsteigerinnen aus Schweinfurt weiter im Keller hängen bleiben. Für die Rückrunde wird es für Leerstetten darum gehen, die überragende Heimstärke zu konservieren und an der unterirdischen Auswärtsbilanz (bisher nur 1 Punkt auf der Habenseite) zu arbeiten.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 03.11.2018)

Die Landesligafrauen des SV Leerstetten konnten auf fremden Plätzen in dieser Saison bisher nur einen Punkt holen und bestätigten diese schwache Auswärtsbilanz leider auch in Bayreuth. Nach 1:1 Pausenstand mussten sie sich gegen die „Altstädterinnen“ am Ende mit 1:3 geschlagen geben.
Begonnen hatte es unter Flutlicht noch recht hoffungsvoll, für die Gäste aus Mittelfranken, in der schon recht betagten Heimat des Traditionsvereins auf der „Jakobshöhe“ in Bayreuth. Durch einen sehenswerten Distanztreffer von Anja Ströfer unter die Latte, ging Leerstetten bereits in der 7. Spielminute in Führung. Nachdem hüben wie drüben einige Gelegenheiten leichtfertig vergeben worden waren, gelang Bayreuth kurz vor der Pause der glücklicher Ausgleichstreffer. SVL-Torhüterin Anna Schneewind konnte einen gut platzierten Freistoß mit der Hand gerade noch an die Latte lenken. Von dort prallte der Ball zurück ins Feld, genau vor die Füße von SpVgg Torjägerin Sophie Lang, die sich nicht zweimal bitten ließ und zum 1:1 Ausgleich ein netzte (35.).
Die ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs gehörten Leerstetten. Eine erneute Gästeführung lag in der Luft, als Amy Freymüller, im Sechzehner, den Ball volley über Torhüterin Antonia Hübner hob, dabei aber etwas zu hoch ansetzte, und die Kugel deshalb auch über den Balken setzte. Nachdem im Gegenzug Schneewind einen scharf von rechts getretenen Ball mit zwei Fäusten über die Latte abgewehrt hatte, wurde das Spiel wieder ausgeglichener. Beide Teams suchten jetzt ihre Chancen. Ab Mitte der zweiten Hälfte verfestigte sich mehr und mehr der Eindruck, dass die Mannschaft, der es jetzt gelingt, in Führung zu gehen, auch als Sieger vom Platz gehen wird. Die Gegentore von Leerstetten passieren oft nach dem gleichen Muster. Ein kluger langer Ball in die Schnittstelle der Leerstettener Abwehr, die Angreiferinnen setzen sich durch und haben dann wenig Mühe in der eins zu eins Situation gegen die Keeperin erfolgreich abzuschließen. Genau so sollte es auch diesmal kommen. Beim ersten Mal ging es noch gut, als die kurz vorher eingewechselte Tina Schäfer der schnellen Lang, die Keeperin Schneewind schon umspielt hatte, den Ball gerade noch vom Fuß grätschen konnte. Wenig später war´s dann soweit. Shannon Bärnreuther war schneller als zwei Abwehrspielerinnen und hatte dann keine Mühe mehr, mit dem Außenrist ins rechte Eck zu vollenden (80.). Keine 5 Minuten waren vergangen als Schneewind einen hoch aufs Tor gezogenen 25 Meter Freistoß nur abklatschen konnte. Die junge Leonie Schramm stand diesmal richtig und staubte zum 3:1 ab (85.). Die vierte Auswärtsniederlage Leerstettens war damit besiegelt.
Bayreuth macht mit seinem fünften Saisonsieg in der Tabelle einen Sprung auf Platz drei, während der SV Leerstetten versuchen muss nächsten Samstag, im letzten Vorrundenheimspiel, gegen die Aufsteigerinnen vom 1. FC Schweinfurth 05 voll zu punkten, um aus dem Tabellenkeller zu kommen.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 27.10.2018)

Die Frauen des SV Leerstetten verloren zwar den angekündigten Kampf um die Rote Laterne, gewannen dafür aber ihr vorletztes Heimspiel gegen die Bayernliga-Absteigerinnen aus dem oberfränkischen Eicha mit 5:0 (3:0). An diesem Erfolg gibt es nichts zu rütteln. Dem Spielverlauf entsprechend war er auch in dieser Höhe voll verdient.
Gleich zu Beginn zeigten die Hausherrinnen wo sie hinwollten. Angeschoben von Anja Ströfer, Tami Böhm und Tami Loukas kamen sie mit Tina Welsch von rechts und mit Selina Perzl von links häufig druckvoll über die Flügel und stellten die Gäste ein ums andere Mal vor Probleme. Die quirlige Amy Freymüller konnte von ihrer Gegenspielerin kaum gehalten werden und in der Mitte lieferte sich Torjägerin Katrin Hauffenmeyer harte Zweikämpfe mit der erfahrenen Abwehrchefin Lisa Leitzinger. Auch die Leerstettener Dreierkette mit Helena Sinke, Laura Felbinger und Vanessa Faßold, hatte Eichas Angreiferinnen stets gut im Griff. Einzig mit der Chancenverwertung haperte es. Ein Lattentreffer durch Hauffenmeyer und ein paar Ecken war in dieser Anfangsphase die einzige Ausbeute für Leerstetten. Etwa eine Viertelstunde vor der Pause war es dann Hauffenmeyer, die mit einem Doppelschlag (28., 33.) die verdiente Führung endlich besorgte. Beim ersten Treffer hatte sie sich gegen zwei Abwehrspielerinnen durchgesetzt, beim zweiten nahm sie einen abgewehrten Schuss von Welsch volley und setzte ihn in die Maschen. Freymüller setzte dann kurz vor Halbzeit noch einen drauf und verwertete einen Hauffenmeyer Querpass souverän zum 3:0 (40.). Wegen der bei den Gästen aufkommenden Hektik musste Schiedsrichter Eric Strasser, der die Partie stets im Griff hatte, jetzt einige Male beruhigend auf Gästespielerinnen wie Betreuer einwirken.
Die zweite Hälfte begann wie die erste. Leerstetten machte Druck. Der Lohn war der zweite Treffer von Freymüller, als sie die Kugel nach Alleingang elegant über Eichas Keeperin Annalena Werft gelupft hatte (52.). Gleich mit dem nächsten Angriff zog Loukas nach einem Solo aus 25 Meter sehenswert ab und stellte für Leerstetten auf 5:0 (55.). Anstatt jetzt mit spielerischen Mitteln noch den einen oder anderen Zähler draufzulegen ließen die Gastgeberinnen die Partie jetzt verflachen und sorgten so dafür dass Eicha jetzt etwas besser ins Spiel kam. Tore wollten aber nicht mehr fallen.
War er das jetzt, der endgültige Befreiungsschlag für den SVL, oder ist der Erfolg lediglich der Tatsache geschuldet, dass der Gegner aufgrund von personellem Aderlass nach dem Bayernligaabstieg, nur mit recht bescheidenen Mitteln versuchen konnte zum Erfolg zu kommen. Die letzten beiden Vorrundenspiele in Bayreuth und zuhause gegen FC Schweinfurt 05 werden zeigen wo es hingeht.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 21.10.2018)

Noch beflügelt vom ersten Saisonsieg letzte Woche, hatten sie sich viel vorgenommen, die Frauen des SV Leerstetten. Beim schon seit fünf Spieltagen ohne Punktgewinn dastehenden SV Neusorg, der in der Landesligatabelle einen Platz hinter ihnen rangierte, wollten Sie unbedingt die Punkte holen. Am Ende hatten sie es vermasselt und mussten mit einer 1:2-Niederlage (1:1) im Gepäck, mit leeren Händen, den Heimweg aus der Oberpfalz antreten.
Gleich nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Kevin Hirsch, erspielten sich die SVL-Mädels einige Hochkaräter und zeigten damit, dass sie ihren Vorsatz in die Tat umsetzen wollten. Nachdem die ersten drei Chancen unnötig vertändelt waren, gelang es Amy Freimüller vom Fünfereck zum 1:0 abzustauben (18.). Selina Perzl hatte zuvor dem Ball nachgesetzt und Torhüterin Laura Bächer damit zu einem unkontrollierten Querschläger gezwungen, den sich Freimüller dann erlief und ein netzte. Die Leerstettener Freude über diese Führung währte aber nur kurz. Mit einem direkt verwandelten 30-Meter Freistoß konnte Anna Biebl für die Oberpfälzerinnen zum 1:1 egalisieren (26.). SVL-Keeperin Anna Schneewind macht dabei keine sehr gute Figur, wobei jedoch die tiefstehende Sonne dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben dürfte. Weitere Torchancen hüben wie drüben brachten nichts Zählbares.
In Hälfte zwei sahen die wenigen Zuschauer zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem es keiner der beiden Mannschaften gelingen wollte, sich vor dem Tor entscheidend in Szene zu setzen. Erst ein Leerstettener Ballverlust im Mittelfeld ermöglichte Neusorg die Führung. Anna Kohl konnte mit dem Ball am Fuß alleine auf Torhüterin Schneewind zulaufen, die gegen die schnelle Stürmerin keine Chance hatte und letztendlich zusehen musste, wie Kohl das Spielgerät aus spitzem Winkel zum 2:1 (69.) ins Gehäuse schob. Dieser Rückstand schien Leerstetten wachzurütteln. Es gelang jetzt das Spielgeschehen mehr und mehr in den Bereich des gegnerischen Strafraums zu verlegen. Wieder einmal war es Freymüller, die sich durchgesetzt hatte, in den Sechzehner eingedrungen war und dort von Anja Popp im Zweikampf zu Boden geschickt wurde. Schiri Hirsch sah darin ein regelwidriges Verhalten, zeigte sofort auf den Punkt und verhängte obendrauf noch die gelbe Karte. Die mitgereisten Leerstettener „Schlachtenbummler“ schöpften wieder Hoffnung, dass es vielleicht doch noch was werden könnte mit den drei Punkten, als Tamara Loukas zum Elfer antrat (72.). Sie hatten sich zu früh gefreut. Keeperin Bächer ahnte das richtige Eck und konnte den zu schwachen und in „Torwarthöhe“ getretenen Ball entschärfen. Mit Wut im Bauch versuchten es die SVL-Mädels jetzt mit Gewalt und ließen sich auf unnötige Diskussionen mit dem Schiri ein. Außer einem Pfostenschuss durch Hauffenmeyer, mehreren vergebenen Nachschüssen und ein paar gelben Karten brache dies jedoch nichts mehr ein.
Neusorg verschafft sich mit diesem Sieg etwas Luft, während Leerstetten weiter mitten in den Abstiegsrängen steckt. Glücklicherweise sind die Punktabstände bis hoch zu Tabellenplatz drei nicht so groß, als dass sich nicht schon mit ein zwei Erfolgen ein anderes Bild ergeben könnte. Kommendes Wochenende steigt in Leerstetten gegen die Bayernligaabsteigerinnen und derzeitige Tabellenletzten Sp.Vg Eicha der „Kampf um die rote Laterne“.

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