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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 26.05.2018)

Die Vorzeichen standen nicht so gut für den SV Leerstetten am letzten Spieltag in der Frauen-Landesliga Nord. Wegen urlaubsbedingter Abwesenheit, musste die Mannschaft ohne ihre, in der Torschützenliste ganz vorne gelisteten Torjägerinnen, Kathrin Hauffenmeyer und Amy Freimüller, nach Karsbach, im unterfränkischen Landkreis Main Spessart, reisen. Zudem stand Trainer Gunter Schmidt nicht zur Verfügung, weil er sich im Abschlusstraining die Achillessehne gerissen hatte.
Anfangs sahen die Zuschauer und Co-Trainer Marco Hutflesz, der für Schmidt an der Seitenlinie stand, ein relativ ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams ihre Chancen nicht zu nutzen wussten. Mitte der ersten Hälfte verschätzte sich die, bis dahin tadellos agierende, Gästekeeperin Anna Schneewind beim Herauslaufen nach einem Flankenball. Karsbachs Marie Theres Franz bedankte sich und netzte mit dem Kopf, über Schneewind hinweg, zur 1:0-Führung ein (25.). Die Gäste ließen sich durch den Rückstand zunächst nicht beeindrucken und konnten die Partie weiterhin offen gestalten. Kurz vor der Pause blieb Selina Perzl, nach einem unglücklichen Zusammenprall, regungslos am Boden liegen und musste, mit Verdacht auf Gehirnerschütterung, ausgewechselt werden.
Nach der Pause überließen die Gäste der Heimelf zu sehr die Initiative. Als Folge davon lagen sie, nach einem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten, mit 3:0 zurück (64., 68.). Der Befürchtung, jetzt völlig abgeschossen zu werden, begegneten sie mit jetzt mehr Initiative und konnten damit, und mit Hilfe von Torhüterin Anna Schneewind, die am Ende über sich hinaus wuchs, schlimmeres verhindern.
Mit dieser Niederlage im letzten Saisonspiel verpassten die SVL-Mädels den möglichen Sprung auf Platz drei und müssen sich mit dem 6. Platz in der Abschlusstabelle begnügen. Karsbach hingegen konnte seinen bisherigen Platz verteidigen und geht als Tabellendritter in die Sommerpause. Für SVL Co-Trainer Marco Hutflesz war dieses Spiel zugleich sein letztes als Trainer bei Leerstetten. Auf ihn warten jetzt im Nachwuchsleistungszentrum Ingolstadt höhere Aufgaben.

SV Leerstetten: Schneewind, Wolf, Perzl (46. Eberhardt), Hauck, Hendel (58. Schäfer), Schellenberg, Böhm, Loukas, Welsch, Ströfer, Skerwiderski

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 19.05.2018)

Sie hatten sich viel vorgenommen, die Damen des SV Leerstetten. Wollten sie doch an den Erfolg vom letzten Wochenende in Schwabthal anknüpfen und sich für die in der Vorrunde am Valznerweiher gegen den Club erlittene Niederlage revanchieren. Anfangs sah es auch so aus, als dass ihnen dies gelingen könnte. Aber leider schafften sie es nicht, sich für ihr gutes Spiel zu belohnen und mussten den Gästen am Ende die Punkte überlassen.
Die Zuschauer sahen in der ersten Hälfte eine, von beiden Mannschaften, auf hohem Landesliganiveau, geführte Partie. SVL-Trainer Gunter Schmitt sprach hinterher gar von der besten ersten Hälfte, die sein Team in dieser Saison abgeliefert hat. Obwohl Leerstetten bereits nach kurzer Zeit durch einen vermeidbaren Kopfballtreffer von Melissa Kuya-Strobel mit 0:1, (15.) in Rückstand geraten war, legten sie weiterhin den Vorwärtsgang ein und erspielten sich zahlreiche erstklassige Torgelegenheiten. Als Tina Welsch, nach Zuspiel von Kathrin Hauffenmeyer, eine dieser Chancen zum 1:1 Ausgleich (26.) genutzt hatte, schalteten die Gastgeberinnen nochmal einen Gang hoch. Gelegenheiten bis zur Pause ein paar Treffer vorzulegen gab es genug, aber außer einem Lattentreffer, nach 25 m-Freistoß durch Sandra Skerwiderski, verfehlten alle Abschlüsse das Tor, oder waren sichere Beute von Torhüterin Saskia Seidel.
In der zweiten Hälfte sollte die Einwechslung von Amy Freymüller frischen Wind in das Angriffsspiel von Leerstetten bringen. Sie konnte sich zu Beginn auch einige Male gut durchsetzen, ihre Abschlüsse waren aber nicht vom Erfolg gekrönt. Die Spielerinnen mussten nun dem Tempo der ersten Hälfte Tribut zollen. Die Torchancen wurden weniger. Das Spiel verlagerte sich mehr und mehr ins Mittelfeld. Nur einmal musste Gästetorhüterin Seidel ihr ganzes Können aufbieten, um einen satten Linksschuss von Selina Perzl, die in Höhe der Strafraumkante voll abgezogen hatte, zu entschärfen. „Das Team, dem jetzt ein Treffer gelingt, wird gewinnen“, so hatte man jetzt das Gefühl. Im Gegenzug schnappte sich Club-Goalgetterin Kuya-Strobel, nach einem Fehler in der SVL-Abwehr, den Ball am linken Fünfereck, und schob die Kugel, unbedrängt an Anna Schneewind vorbei, ins kurze Eck (72.). Das war´s dann. Leerstetten hatte nicht mehr die Kraft das Spiel noch zu drehen.
Die Leerstettenerinnen ließen am Ende die Köpfe etwas hängen, weil sie es versäumt hatten, sich für die, insbesondere in der ersten Hälfte, gute Leistung, zu belohnen. Die Damen der Regionalligareserve des Club, freuten sich am Ende ausgelassen über die soeben festgemachte „Vize-Meisterschaft“ in der Landesliga Nord.

SV Leerstetten: Schneewind, Perzl (85. Eberhard), Purucker, Schellenberg, Hauck (68. Hendel), Böhm, Loukas, Hauffenmeyer, Welsch (46. Freymüller), Ströfer (75. Schäfer), Skerwiderski 

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 12.05.2018)

Seit sechs Spieltagen waren die Gastgeberinnen ungeschlagen. Leerstetten hatte letztes Wochenende gegen den Tabellenführer unglücklich verloren und wollte sich deshalb im malerischen Schwabthal, einem Ortsteil von Bad Staffelstein, unbedingt rehabilitieren. Letztendlich bedurfte es eines guten Stückes an Willenskraft, um diesen Vorsatz auch in die Tat umzusetzen und 3 Punkte am Ende mit nach Hause nehmen zu können.
Gleich zu Beginn machte Leerstetten ordentlich Druck und war die klar spielbestimmende Mannschaft. Bereits nach 22 Minuten musste Trainer Gunter Schmitt die bis dahin starke Anika Hendel wegen Kreislaufproblemen aus dem Spiel nehmen und durch die, trotz Trainingsrückstand, mitgereiste Vanessa Schumacher ersetzen. Nichts desto trotz setzten die Leerstettenerinnen ihre Angriffsbemühungen weiter fort. Es fehlte nur noch der längst fällige Führungstreffer. Keine der zahlreichen Chancen konnte verwertet werden. Entweder wurden die Bälle, nach gewonnenen Zweikämpfen, zu weit vorgelegt, oder die Abschlüsse waren einfach zu ungenau oder zu schwach, um nicht eine sichere Beute der guten Torhüterin Jaqueline Spindler zu sein. Bei den wenigen Entlastungsangriffen der Heimelf war der Leerstettener Abwehrverbund nach anfänglichen Schwierigkeiten, vor allem über die linke Angriffsseite, stets Herr der Lage. So ging es torlos in die Halbzeitpause.
Im Verlauf der zweiten Hälfte machte sich bei den Gästen der Kräfteverschleiß durch den anfänglichen Angriffswirbel bemerkbar. Zudem klagte die, in der ersten Hälfte eingewechselte Vanessa Schumacher, jetzt selbst über Kreislaufprobleme und musste durch die, als etatmäßige Ersatztorhüterin nominierte, Valerie Münderlein ersetzt werden. Hinzu kam, dass auch noch Selina Perzl bei einem Zweikampf umknickte und unter Schmerzen weiter spielen wollte, da keine weitere Wechselspielerin zur Verfügung stand. Schließlich wurde der aufopferungsvolle Kampf der SVL-Mädels doch noch belohnt. Nach einer erneuten Verletzung von Perzl war Leerstetten gerade im Vorwärtsgang. Die Schwabthalerinnen, und wohl auch manche SVL-Spielerin, warteten darauf, dass der Ball, wie bei solchen Gelegenheiten üblich, ins Aus gespielt wird. Diese Verwirrung nutze Tamara Loukas und zog aus 20 Metern zur vielumjubelten Leerstettener Führung ab (74.). Loukas sagte nach dem Spiel, es sei ihr schon fast ein wenig peinlich, wie der Treffer zustande kam. In der letzten Viertelstunde musst Leerstetten nochmal alles in die Waagschale werfen, um sich den Sieg nicht doch noch nehmen zu lassen.
Mit diesem Erfolg überholt Leerstetten in der Tabelle wieder Schwabthal und hat mit Platz drei eine Position inne, von der aus es sich gut in das Derby gegen den Club, am kommenden Samstag um 18.00 Uhr auf der Waldsportanlage in Leerstetten, gehen lässt.

SV Leerstetten: Schneewind, Hendel (22. Schumacher (62. Münerlein)), Perzl, Loukas, Hauffenmeyer, Welsch, Freymüller, Skerwiderski, Ströfer, Hauck, Wolf

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 06.05.2018)

Die Heimelf wollte sich rehabilitieren für die happige 5:0-Schlappe aus dem Hinspiel in Frensdorf. Entsprechend motiviert und konzentriert gingen sie ins Spiel gegen den Gäste, für die der Bayernligaaufstieg bereits seit dem 18. Spieltag fest stand.
Aber schon kurz nach Anpfiff bekamen sie einen Dämpfer von den Oberfränkinnen. Nachdem Katharina Thar bei ihrer Abwehraktion aus dem Gleichgewicht gekommen war, drang die schnelle Marisa Garth über die rechte Seite in den Leerstettener Strafraum ein und befördert die Kugel ins lange Eck des Gehäuses (4.). Anna Schneewind, die zuvor das kurze Eck abgedeckt hatte, wäre fast noch mit der Hand dran gewesen. Die Gastgeberinnen benötigten eine Weile, um den frühen Rückstand zu verkraften kamen dann aber zu vielversprechenden Aktionen, bei denen ihnen aber am Ende das Glück des Tüchtigen fehlte. Einige Hereingaben, nach schönen Flankenläufen von den Außenbahnen, verfehlten in der Mitte knapp ihre Abnehmer. Als in der 21. Minute Katrin Hauffenmeyer von der Strafraumgrenze abgezogen hatte, prallte der Ball von der Querlatte wieder zurück ins Feld und konnte von den Gästen geklärt werden. Kurz vor der Pause musste verletzungsbedingt auch noch Katharina Thar ersetzt werden. Laura Purucker, die für sie in den Abwehrverbund rückte machte ihre Sache aber sehr gut.
Anfang der zweiten Hälfte wurde im Mittelfeld um jeden Ball gekämpft. Die SVL-Mädels ließen sich von der harten Gangart der Gäste nicht einschüchtern und setzten alles dagegen. Einen 25 m Freistoß setzte Vanessa Wolf etwas zu hoch an, so dass Christine Endres im Frensdorfer Tor nicht eingreifen musste. Als noch etwa eine halbe Stunde zu spielen war, brachte Trainer Gunter Schmitt, mit Amy Freymüller, frischen Schwung ins Leerstettener Angriffspiel. Freymüller konnte sich auch gleich ein paarmal gut in Szene setzen. In der 75. Spielminute legte ihr Hauffenmeyer den Ball genial quer nach innen, nachdem sie die Torhüterin vor dem linken Fünfereck umspielt hatte. Umgeben von zwei Abwehrspielerinnen, schaffte es Freymüller aber nicht, das Spielgerät ins leere Tor zu befördern. Spielführerin Nadine Janousch war einen Tick schneller und spitzelte ihr das Leder vom Fuß. Die anschließende Ecke brachte nichts ein. Keine 2 Minuten später war es wieder Hauffenmeyer, die sich in Höhe des Anstoßkreises durchgesetzt hatte und den Ball Freymüller in den Lauf spielte. Diese zog aus fünf Metern ab und setzte die Kugel an der Torfrau, aber auch am linken Pfosten vorbei, ins Toraus. Gefühlt war Leerstetten jetzt näher am Ausgleich als Frensdorf am zweiten Treffer. Aber es kam wie es oft kommt, wenn man eigene Chancen liegen lässt. Laura Purucker konnte nicht verhindern, dass Melanie Friedel den Ball nach einem Sololauf an den rechten Torpfosten knallte. Friedel war es dann auch, die am schnellsten reagierte und den zurückspringenden Ball, unhaltbar für Anna Schneewind, ins Tor beförderte (72.). In der letzten Viertelstunde versuchte Leerstetten nochmal alles um zumindest zum Anschlusstreffer zu kommen und hatte dabei noch Glück sich nach einem Konter nicht noch den dritten Gegentreffer einzufangen.
Dafür, dass es für beide Mannschaften eigentlich um nichts mehr ging, Frensdorf wird sicher aufsteigen und Leerstetten kann, nach den noch verbleibenden drei Spieltagen, weder auf- noch absteigen, ging´s in diesem Spiel ganz schön zur Sache. Indiz dafür sind nicht zuletzt die Verletzungen von Spielerinnen auf beiden Seiten. Gute Besserung von hier aus.

SV Leerstetten: Schneewind, Wolf, Hendel, Perzl, Schellenberg, Böhm, Loukas (80. Hauck), Hauffenmeyer, Skerwiderski, Welsch (61. Freymüller), Thar (34. Purucker)

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