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Frauen – Bezirksoberliga (Spieltag vom 11.10.2017)

Im letzten Spiel vor der Winterpause konnte die Landesliga-Reserve des SVL unter Flutlichtbedingungen gegen die kampfstarken Gäste wiederrum, wie bereits im siebten Spiel in Folge, keine Punkte einfahren.

Dabei schaute es in den ersten 30 Spielminuten gar nicht so schlecht aus. Doch wie so oft in dieser Saison konnte man aus den besten Chancen kein Kapital schlagen und steht am Ende wieder mit leeren Händen da.

Besser machten es die Gäste, die nach einem Eckball ohne große Gegenwehr der SVL-Mädels per Kopfball mit 0:1 durch Anja Bähr in Führung gingen (35.). Zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt in der 45. Min. fiel bereits die kleine Vorentscheidung, als nach einem klasse Zuspiel die pfeilschnelle Gästestürmerin Christina Endres alleine auf das Tor zulief und eiskalt verwertete.

Die endgültige Entscheidung fiel dann unter gütiger Mithilfe von Torhüterin Anja Herbig zum 0:3 - Endstand (65.).

Mit lediglich drei Punkten, jeweils einer aus den ersten drei Saisonspielen, und bisher ohne Sieg, muss man sich in die Winterpause verabschieden und sich dabei intensiv mit dem drohenden Abstieg beschäftigen.

SV Leerstetten: Herwig, Doll (55. Meier), Baumgartl, Menzel, L. Welsch, Jähner, Hendel (73. Kellermann), Hauk (65. Rössel), Frauenknecht (79. M. Klier), Rößner, Theiler

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SV Leerstetten: Oberreuther, Rößner (79. Bartonitz), Baumgartl, Jähner, L. Welsch, Hendel, Schumacher (65. Volkert), Hauk, Meier, Danninger (73. Himsel), Theiler;

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 11.11.2017)

Im letzten Hinrunden-Spiel und zugleich letzten Spiel vor der Winterpause landeten die Landesliga-Fußballerinnen des SV Leerstetten einen eminent wichtigen Heimsieg, um die Abstiegszone auf Distanz zu halten und nun beruhigt in die verdiente Winterpause gehen zu können. Der Abstand zum ersten Abstiegsrang neun, den derzeit der SV Veitshöchheim innehat, beträgt jetzt fünf Punkte. Zugleich bleiben die SVL-Frauen auf der heimischen Waldsportanlage ungeschlagen, lediglich ein torloses Remis beim Gastspiel der SpVgg Bayreuth, aber ansonsten vier überzeugende und verdiente Siege stehen tabellarisch zu Buche. Wären die SVL-Mädels auf fremden Plätzen nur annähernd so zwingend und erfolgreich, müsste man sich wohl um den Klassenerhalt keine Sorgen machen. So aber bleibt Trainer Gunter Schmidt bis zum Rückrundenstart Mitte März noch viel Arbeit, um die chronische Auswärtsschwäche seines Teams, nur ein mageres Pünktchen konnte von der abstiegsbedrohten SpVgg Erlangen bei den Auswärtsfahrten mit nach Hause gebracht werden, abzustellen. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass der personell eng besetzte Landesliga-Kader auch auswärts zumeist ansprechende Leistungen zeigte, jedoch durch Verletzungen und aus krankheits-, urlaubs- und berufsbedingten Gründen häufig arg dezimiert war, was verhinderte, dass man auch in der Fremde mehr Zählbares generieren konnte.

Gegen die äußerst kampfstarken Gäste aus dem unterfränkischen Landkreis Main-Spessart, im Städtedreieck Hammelburg, Karlstadt und Gemünden am Main gelegen, zeigten die SVL-Frauen den wenigen Zuschauern bei nasskalten Witterungsbedingungen ein spannendes Kampfspiel, bei dem sich beide Teams von Anfang an nichts schenkten und um jeden Meter Spielfläche kämpften. Letztlich reichte es für die SVL-Mädels zu dem hoch verdienten Heimdreier, da die Gäste im Prinzip keine einzige zwingende Torgelegenheit hatten und nur durch zwei Standardsituationen gegen Ende des Spieles so etwas wie Torgefahr ausstrahlen konnten. Auf der anderen Seite hatte der heimische SVL besonders im zweiten Spielabschnitt doch die eine und andere Chance, um zu Toren zu kommen. Vor allem Tina Welsch hätte bereits nach zehn Spielminuten für Beruhigung im Spiel ihrer Farben und der SVL-Fangemeinde sorgen können, doch ihr Schuss freistehend und alleine vor der Torhüterin ging um einige Zentimeter am „langen“ Torpfosten vorbei ins Toraus.

Nach dem Pausentee intensivierten die SVL-Frauen dann noch einmal ihr Offensivspiel, was nach einer Stunde Spielzeit endlich zum Erfolg führen sollte. Nach einem Konterangriff über die linke Seite sah Selina Perzl, fast an der Seitenauslinie und im spitzen Winkel zum Tor positioniert, dass die Torhüterin zu weit vor ihrem Gehäuse stand und zirkelte die Kugel über diese hinweg zum vielumjubelten 1:0 hoch ins lange Toreck (60.). Ein wahres Traumtor an diesem tristen November-Samstagnachmittag. Hätte Perzl nicht getroffen, hätte sie sich wohl einiges von ihren Kolleginnen anhören dürfen. Denn bei dem Konter waren Katrin Hauffenmeyer und Helena Eberhardt mitgelaufen und hätten bei einem Querpass das Spielgerät freistehend und unbedrängt nur noch über die Torlinie befördern müssen.

SV Leerstetten: Münderlein, T. Böhm, Wolf, Skerwiderski, Thar, Schellenberg, Schumacher, T. Welsch (60. Eberhardt), Loukas, Perzl, Hauffenmeyer

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 05.11.2017)

Bei äußerst unwirtlichen Witterungsbedingungen – Dauerregen und heftige Windböen machten nicht nur den Spielerinnen, sondern auch den wenigen Zuschauern zu schaffen – hielt an diesem tristen Sonntagnachmittag die Auswärtsmisere der Landesliga-Fußballerinnen des SV Leerstetten weiter an. Lediglich ein mageres Pünktchen beim torlosen Remis in Erlangen konnten die SVL-Frauen aus fünf Auswärtspartien zurück an die heimische Waldsportanlage bringen. Allerdings fanden beide Teams ein gut bespielbares Spielfeld vor, da die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz im Trainingszentrum des „Club“ am Valznerweiher stattfand.
Auf dem ungewohnten Untergrund taten sich die SVL-Mädels vor allem in den ersten 30 Minuten gegen die spielstarke Regionalliga-Reserve ungemein schwer ins Spiel hinein zu kommen. Zudem musste man einen weiteren personellen Aderlass verkraften, Abwehrchefin Jasmin Kraus verletzte sich beim Pokalspiel unter der Woche in Brand so schwer, dass für sie mit dem diagnostizierten Spiralbruch im Sprunggelenk die Saison wohl gelaufen sein wird. Meist zu weit weg von den Gegenspielerinnen ließ der SVL dem jungen, sowie technisch und taktisch gut ausgebildeten Heimteam oft zu viel Raum, so dass diese ihr ansehnliches Kombinationsspiel aufziehen konnten. Kaum 20 Minuten waren gespielt, da lagen die Gastgeberinnen bereits mit zwei Toren in Front. Beim 1:0 griff die Innenverteidigung des SVL zu schnell an, so dass Carolin Raumer nach einer Körpertäuschung freie Schussbahn hatte und mit einem platzierten Flachschuss ins linke Toreck einnetzen konnte (10.). Beim zweiten Treffer war die Situation an sich schon, aber dann doch nicht kompromisslos geklärt. Der Club spielte die Kugel wieder in den Strafraum vor das Tor, Torhüterin Valerie Münderlein zögerte einen Moment zu lange, was ausreichte, dass erneut Raumer den Ball mit einem langen Schritt an Münderlein vorbei ins SVL-Gehäuse zum 2:0 verlängerte (18.). Zu diesem Zeitpunkt musste man für den SVL mit dem Schlimmsten rechnen, doch die SVL-Frauen zeigten Moral und kämpften sich ins Spiel zurück. Sie legten in puncto Handlungsschnelligkeit enorm zu, waren in den Zweikämpfen präsenter und machten die Räume enger. Mit einem direkt verwandelten Freistoß erzielte Vanessa Wolf den 2:1 – Anschlusstreffer. Als das Heimteam noch mit dem Stellen der Abwehrmauer beschäftigt war, zirkelte sie das Spielgerät schlitzohrig aus 18 Metern unter die Querlatte (36.). Bei einigen weiteren Standardsituationen lag sogar der Ausgleich im Bereich des Möglichen.
Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Der Club war spielerisch überlegen, hatte mehr Spielanteile und mehr Ballbesitz, die SVL-Mädels hielten mit Einsatzbereitschaft und kämpferischen Mitteln dagegen. In der Offensive konnten die Gäste nur sporadisch Aktionen starten und waren überwiegend nur mit Standards torgefährlich. Aber auch die Club-Mädels waren vor dem Strafraum meist mit ihrem Latein am Ende. Letztlich musste ein unnötiger, jedoch berechtigter Foulelfmeter für die Entscheidung sorgen. Tamara Böhm, die auf der Innenverteidigerposition die verletzte Kraus vertrat, schob bei einer Abwehraktion im Strafraum ihren rechten Oberschenkel zu weit nach außen. Eine Club-Stürmerin fädelte geschickt ein, so dass dem Referee Torben Lüdicke (Roth) keine andere Wahl blieb, als auf den Elfmeterpunkt zu deuten. Carolin Raumer ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte mit ihrem dritten Treffer an diesem Tag sicher zum 3:1 – Endstand (67.).

SV Leerstetten: Münderlein, Skerwiderski, Wolf, T. Böhm, Thar, Schumacher (88. Eberhardt), Schellenberg, T. Welsch (83. Danninger), Loukas, Perzl, Hauffenmeyer

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Frauen – Verbandspokal (Spieltag vom 31.10.2017)

In der zweiten Runde des diesjährigen BFV-Verbandspokal-Wettbewerbes war für die Landesliga-Fußballerinnen des SV Leerstetten dieses Mal Endstation. Die Begegnung, die eigentlich bereits am Tag der Deutschen Einheit hätte stattfinden sollen, da aber witterungsbedingt abgesagt worden ist, wurde nun am Reformationstag ausgetragen. Die SVL- Frauen mussten dabei beim Bezirksoberligisten TSV Brand antreten, in einem Ortsteil des Marktes Eckental im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt.
Die Gastgeberinnen hatten in der ersten Runde den Bayernligisten FC Pegnitz aus dem Wettbewerb gekegelt. Dementsprechend gewarnt gingen die SVL-Mädels hochkonzentriert in die Partie hinein und konnten auch frühzeitig in Führung gehen. Nachdem Katrin Hauffenmeyer mit ihrem Schuss noch an der Torhüterin gescheitert war, landete die Kugel bei Vanessa Wolf, die im zentralen Mittelfeld auf abprallende Bälle lauerte. Mit einem platzierten Schuss aus 35 Metern über die zu weit vor ihrem Gehäuse stehende Torhüterin hinweg erzielte sie das frühe 0:1 (4.). Wenig später hätte Hauffenmeyer für ihre Farben erhöhen können, doch ihr Schuss aus spitzen Winkel strich knapp am Torpfosten vorbei. Bedingt durch zwei haarsträubende Fehler in der SVL-Defensive konnte das Heimteam das Spiel mit einem Doppelschlag binnen drei Minuten drehen. Dabei entstanden die Gegentore jeweils nach dem gleichen Muster. Ein einfacher, weit geschlagener Diagonalball auf rechts durch die Schnittstelle der Viererkette brachte beide Male eine Brander Stürmerin frei vor Torhüterin Valerie Münderlein in Schussposition. Zunächst landete das Spielgerät hoch unter der Querlatte zum 1:1 im Tor (9.), kurz darauf fulminant zum 2:1 im rechten Toreck (11.). Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Allerdings ließen sich die SVL-Frauen in einer insbesondere von den Gastgeberinnen sehr ruppig geführten Partie ein wenig den Schneid abkaufen. Leider wurden viele Aktionen des Heimteams vom Schiedsrichter Maximilian Otto (Betzenstein) nicht geahndet und mit persönlichen Strafen sanktioniert, so dass sich die Branderinnen in ihrer Vorgehensweise bestätigt sahen. Die SVL-Mädels müssen sich aber vorwerfen aus ihren zahlreichen guten Freistoßgelegenheiten nichts Zählbares erreicht zu haben.
Im zweiten Spielabschnitt versuchten die Leerstetterinnen noch einmal alles, um das Spiel wieder in die Hand zu bekommen, um zumindest den Ausgleich zu erreichen. Auf der anderen Seite blieb Brand stets mit Konterangriffen gefährlich. Kurz vor Spielende schlossen die Gastgeberinnen einen dieser Konter zum 3:1 – Endstand erfolgreich ab (85.).

SV Leerstetten: Münderlein, Hauk, Wolf (69. Theiler), Kraus (38. Frauenknecht), Nerreter (25. Meier), T. Böhm, Schumacher, T. Welsch, Loukas, Perzl, Hauffenmeyer

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Frauen – Kreisliga (Spieltag vom 29.10.2017)

7' 1:0 Romina Trautnitz

40' 1:3 Marie Christin Rössel

SV Leerstetten: Himsel, Wegner, Breiter, Heyder, Bindner (60. Hacker), Volkert, Huber (70. Gastner), Trautnitz, Rupp, Degen, Rössel

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