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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 19.05.2018)

In einem Spiel auf hohem Landesliga-Niveau gelang es den SVL-Mädels nicht sich zu belohnen. Obwohl sie durch einen vermeidbaren Treffer frühzeitig in Rückstand gerieten, erarbeiteten sie sich ein Chancenübergewicht und konnten schon Mitte der ersten Hälfte ausgleichen. Sie versäumten es aber, die in Halbzeit eins weiter vorhandenen guten Gelegenheiten zu nutzen und mussten nach der Pause die Führung der Gäste hinnehmen. Die Kraft reichte am Ende nicht mehr um wenigstens noch ein Remis zu erreichen.

SV Leerstetten: Schneewind, Perzl (85. Eberhard), Purucker, Schellenberg, Hauck (68. Hendel), Böhm, Loukas, Hauffenmeyer, Welsch (46. Freymüller), Ströfer (75. Schäfer), Skerwiderski 

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 12.05.2018)

Seit sechs Spieltagen waren die Gastgeberinnen ungeschlagen. Leerstetten hatte letztes Wochenende gegen den Tabellenführer unglücklich verloren und wollte sich deshalb im malerischen Schwabthal, einem Ortsteil von Bad Staffelstein, unbedingt rehabilitieren. Letztendlich bedurfte es eines guten Stückes an Willenskraft, um diesen Vorsatz auch in die Tat umzusetzen und 3 Punkte am Ende mit nach Hause nehmen zu können.
Gleich zu Beginn machte Leerstetten ordentlich Druck und war die klar spielbestimmende Mannschaft. Bereits nach 22 Minuten musste Trainer Gunter Schmitt die bis dahin starke Anika Hendel wegen Kreislaufproblemen aus dem Spiel nehmen und durch die, trotz Trainingsrückstand, mitgereiste Vanessa Schumacher ersetzen. Nichts desto trotz setzten die Leerstettenerinnen ihre Angriffsbemühungen weiter fort. Es fehlte nur noch der längst fällige Führungstreffer. Keine der zahlreichen Chancen konnte verwertet werden. Entweder wurden die Bälle, nach gewonnenen Zweikämpfen, zu weit vorgelegt, oder die Abschlüsse waren einfach zu ungenau oder zu schwach, um nicht eine sichere Beute der guten Torhüterin Jaqueline Spindler zu sein. Bei den wenigen Entlastungsangriffen der Heimelf war der Leerstettener Abwehrverbund nach anfänglichen Schwierigkeiten, vor allem über die linke Angriffsseite, stets Herr der Lage. So ging es torlos in die Halbzeitpause.
Im Verlauf der zweiten Hälfte machte sich bei den Gästen der Kräfteverschleiß durch den anfänglichen Angriffswirbel bemerkbar. Zudem klagte die, in der ersten Hälfte eingewechselte Vanessa Schumacher, jetzt selbst über Kreislaufprobleme und musste durch die, als etatmäßige Ersatztorhüterin nominierte, Valerie Münderlein ersetzt werden. Hinzu kam, dass auch noch Selina Perzl bei einem Zweikampf umknickte und unter Schmerzen weiter spielen wollte, da keine weitere Wechselspielerin zur Verfügung stand. Schließlich wurde der aufopferungsvolle Kampf der SVL-Mädels doch noch belohnt. Nach einer erneuten Verletzung von Perzl war Leerstetten gerade im Vorwärtsgang. Die Schwabthalerinnen, und wohl auch manche SVL-Spielerin, warteten darauf, dass der Ball, wie bei solchen Gelegenheiten üblich, ins Aus gespielt wird. Diese Verwirrung nutze Tamara Loukas und zog aus 20 Metern zur vielumjubelten Leerstettener Führung ab (74.). Loukas sagte nach dem Spiel, es sei ihr schon fast ein wenig peinlich, wie der Treffer zustande kam. In der letzten Viertelstunde musst Leerstetten nochmal alles in die Waagschale werfen, um sich den Sieg nicht doch noch nehmen zu lassen.
Mit diesem Erfolg überholt Leerstetten in der Tabelle wieder Schwabthal und hat mit Platz drei eine Position inne, von der aus es sich gut in das Derby gegen den Club, am kommenden Samstag um 18.00 Uhr auf der Waldsportanlage in Leerstetten, gehen lässt.

SV Leerstetten: Schneewind, Hendel (22. Schumacher (62. Münerlein)), Perzl, Loukas, Hauffenmeyer, Welsch, Freymüller, Skerwiderski, Ströfer, Hauck, Wolf

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 06.05.2018)

Die Heimelf wollte sich rehabilitieren für die happige 5:0-Schlappe aus dem Hinspiel in Frensdorf. Entsprechend motiviert und konzentriert gingen sie ins Spiel gegen den Gäste, für die der Bayernligaaufstieg bereits seit dem 18. Spieltag fest stand.
Aber schon kurz nach Anpfiff bekamen sie einen Dämpfer von den Oberfränkinnen. Nachdem Katharina Thar bei ihrer Abwehraktion aus dem Gleichgewicht gekommen war, drang die schnelle Marisa Garth über die rechte Seite in den Leerstettener Strafraum ein und befördert die Kugel ins lange Eck des Gehäuses (4.). Anna Schneewind, die zuvor das kurze Eck abgedeckt hatte, wäre fast noch mit der Hand dran gewesen. Die Gastgeberinnen benötigten eine Weile, um den frühen Rückstand zu verkraften kamen dann aber zu vielversprechenden Aktionen, bei denen ihnen aber am Ende das Glück des Tüchtigen fehlte. Einige Hereingaben, nach schönen Flankenläufen von den Außenbahnen, verfehlten in der Mitte knapp ihre Abnehmer. Als in der 21. Minute Katrin Hauffenmeyer von der Strafraumgrenze abgezogen hatte, prallte der Ball von der Querlatte wieder zurück ins Feld und konnte von den Gästen geklärt werden. Kurz vor der Pause musste verletzungsbedingt auch noch Katharina Thar ersetzt werden. Laura Purucker, die für sie in den Abwehrverbund rückte machte ihre Sache aber sehr gut.
Anfang der zweiten Hälfte wurde im Mittelfeld um jeden Ball gekämpft. Die SVL-Mädels ließen sich von der harten Gangart der Gäste nicht einschüchtern und setzten alles dagegen. Einen 25 m Freistoß setzte Vanessa Wolf etwas zu hoch an, so dass Christine Endres im Frensdorfer Tor nicht eingreifen musste. Als noch etwa eine halbe Stunde zu spielen war, brachte Trainer Gunter Schmitt, mit Amy Freymüller, frischen Schwung ins Leerstettener Angriffspiel. Freymüller konnte sich auch gleich ein paarmal gut in Szene setzen. In der 75. Spielminute legte ihr Hauffenmeyer den Ball genial quer nach innen, nachdem sie die Torhüterin vor dem linken Fünfereck umspielt hatte. Umgeben von zwei Abwehrspielerinnen, schaffte es Freymüller aber nicht, das Spielgerät ins leere Tor zu befördern. Spielführerin Nadine Janousch war einen Tick schneller und spitzelte ihr das Leder vom Fuß. Die anschließende Ecke brachte nichts ein. Keine 2 Minuten später war es wieder Hauffenmeyer, die sich in Höhe des Anstoßkreises durchgesetzt hatte und den Ball Freymüller in den Lauf spielte. Diese zog aus fünf Metern ab und setzte die Kugel an der Torfrau, aber auch am linken Pfosten vorbei, ins Toraus. Gefühlt war Leerstetten jetzt näher am Ausgleich als Frensdorf am zweiten Treffer. Aber es kam wie es oft kommt, wenn man eigene Chancen liegen lässt. Laura Purucker konnte nicht verhindern, dass Melanie Friedel den Ball nach einem Sololauf an den rechten Torpfosten knallte. Friedel war es dann auch, die am schnellsten reagierte und den zurückspringenden Ball, unhaltbar für Anna Schneewind, ins Tor beförderte (72.). In der letzten Viertelstunde versuchte Leerstetten nochmal alles um zumindest zum Anschlusstreffer zu kommen und hatte dabei noch Glück sich nach einem Konter nicht noch den dritten Gegentreffer einzufangen.
Dafür, dass es für beide Mannschaften eigentlich um nichts mehr ging, Frensdorf wird sicher aufsteigen und Leerstetten kann, nach den noch verbleibenden drei Spieltagen, weder auf- noch absteigen, ging´s in diesem Spiel ganz schön zur Sache. Indiz dafür sind nicht zuletzt die Verletzungen von Spielerinnen auf beiden Seiten. Gute Besserung von hier aus.

SV Leerstetten: Schneewind, Wolf, Hendel, Perzl, Schellenberg, Böhm, Loukas (80. Hauck), Hauffenmeyer, Skerwiderski, Welsch (61. Freymüller), Thar (34. Purucker)

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 28.04.2018)

Tabellenvorletzter gegenTabellendritten, ist doch eigentlich eine klare Sache. Das dachten die paar aus Leerstetten mitgereisten Zuschauer, und wohl auch die Akteurinnen der Gäste als sie um 16:30 Uhr im schmucken, gemeindeeigenen Veitshöchheimer Sportpark einliefen. Am Ende sollte es, nach einem sehr umkämpften Spiel auf ansehnlichem Niveau, doch nur zu einem torlosen Remis reichen.
Veitshöchheim brauchte dringend die Punkte, um sich fünf Spieltage vor Rundenschluss vielleicht doch noch aus der Abstiegszone der Landesliga Nord verabschieden zu können. Entsprechend konzentriert gingen die Gastgeberinnen ins Spiel und versuchten stets früher am Ball zu sein als ihre mittelfränkischen Gäste. Dies gelang auch meist gut und so war die erste Hälfte geprägt von einem leichten Feldvorteil der Heimelf mit sehr vielen hart geführten Zweikämpfen im Mittelfeld. Wenn Tina Welsch über die rechte und Selina Perzl über ihre linke Außenbahn das eine oder andere Mal doch ihren Gegenspielerinnen das Nachsehen geben konnten, kamen die Flanken meist zu ungenau, oder im Sturmzentrum waren Katrin Hauffenmeyer und Amy Freymüller zu eng bewacht, um zum Torerfolg zu kommen. Die einzige Aktion, die nach etwa einer halben Stunde für so was wie Torgefahr gesorgt hatte, war ein 2o Meter Freistoß nach einem Foul an Katrin Hauffenmeyer. Annika Hendel setzte die Kugel aber gut einen halben Meter über das rechte Veitshöchheimer Toreck. Da in der Folge auch die mit Katharina Thar, Carolin Schellenberg, Annika Hendel und Sandra Skerwiderski, diesmal wieder in fast gewohnter Formation auflaufende, Leerstettener Abwehrreihe nichts anbrennen ließ, gelang es keiner Mannschaft, sich in Tornähe entscheidend durchzusetzen und es ging torlos in die Pause.
Gleich nach dem Wechsel war es Amy Freymüller, die ihre Farben gleich zweimal hintereinander in Führung hätte bringen können. Von halblinks war sie in den Sechzehner eingedrungen, als sie sich vor dem Abschluss das Spielgerät etwas zu weit vorgelegt hatte. So konnte ihr die mit sprintende Abwehrspielerin mit einem Tackling den Ball gerade noch vom Fuß spitzeln. Freymüller holte sich die Kugel kurz vor der Auslinie zurück und steuerte in Höhe des Fünfers nach innen. Anstatt in Arjen Robben-Manier gleich abzuziehen legte sie den Ball quer, konnte damit aber keine Mitspielerin finden. Die Doppelchance war dahin. Keine fünf Minuten später setzte sich Tina Welsch über rechts durch und flankte auf die in den Strafraum eindringende Selina Perzl, die versuchte aus 10 Meter volley abzuziehen, das Spielgerät aber dann mit dem Schienbein über das Tor beförderte. Eine knappe Stunde war gespielt, als Freymüller sich kurz nach der Mittellinie durchgesetzt hatte und mit dem Ball am Fuß alleine auf Torhüterin Martina Martini zusteuerte um links an ihr vorbei zu ziehen. Martini tauchte clever ab, legte sich quer und nahm Freymüller das Leder vom Fuß. Vier Minuten später war es wieder Freymüller, die sich diesmal gegen Katharina Glock durchgesetzt hatte und über links in den Veitshöchheimer Strafraum eindrang. Sie umspielte eine weitere Abwehrspielerin und zog in Höhe des Elfers mit ihrem starken rechten Fuß ab. Die Kugel strich an der Torhüterin, aber auch am linken Pfosten vorbei, ins Toraus. In der letzten Viertelstunde ließ das anfängliche Übergewicht der Gäste wieder nach. Das Spielgeschehen verlagerte sich jetzt mehr ins Mittelfeld. Obwohl beide Mannschaften ihre letzten Kräfte mobilisierten, gab es bis zu Schluss, hüben wie drüben, keine Torchancen mehr.
Gemessen an der Zahl der Torchancen wäre ein Leerstettener Sieg sicher nicht unverdient gewesen. Eine Betrachtung nach Spielanteilen lässt aber auch das Unentschieden als gerechtes Ergebnis erscheinen. Mit diesem einen Zähler wird es für die Unterfränkinnen sehr schwer werden, den angestrebten Klassenerhalt noch zu realisieren. Für die bereits gesicherten SVL-Mädels kommt es auf der heimischen Waldsportanlage am nächsten Sonntag, um 17:30 Uhr zur Begegnung mit dem vorzeitig schon als Bayernligaaufsteiger feststehenden Spitzenreiter aus Frensdorf, mit dem, nach der 5:0-Niederlage aus dem Hinspiel, noch eine Rechnung offen ist.

SV Leerstetten: Schneewind, Hendel, Perzl, Schellenberg, Loukas, Hauffenmeyer, Welsch, Freymüller, Skerwiderski, Thar, (Münderlein), (Eberhardt), (Schumacher)

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